Donnerstag, Februar 23, 2012
   
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Presse - Vorberichte 16. Spieltag

Madeleine Narvaez im Hinspiel„Dynamites“ sind bereit für Revanche

Allgemeine Zeitung - 28.01.2012 - MAINZ

FSV MAINZ 05 Drittliga-Handballerinnen am Sonntag gegen TG Nürtingen / Hinspiel: 27:28

 

(ngw). Die „Dynamites“ sind bereit für die Revanche. Am Sonntag (15 Uhr) empfangen die Handballerinnen des FSV Mainz 05 in der Dritten Liga Süd Aufsteiger TG Nürtingen, gegen den es im Hinspiel eine bittere 27:28-Niederlage setzte.

Nun wollen die 05erinnen die nächsten Punkte einfahren, um Tabellenführer Waiblingen weiter unter Druck zu setzen. „Die Mannschaft ist zusätzlich motiviert, da der Stachel von der überflüssigen Hinspielniederlage noch in der Haut sitzt“, sagt 05-Betreuerin Daniela Bilo, deren Team wichtige Schlüsse aus dem Hinspiel gezogen hat. „Wir waren damals noch nicht aufeinander abgestimmt, haben jedoch seit der Niederlage erfolgreich an unserer Einstellung gearbeitet“, so Bilo.

Trotzdem gilt es weiterhin, die sechstplatzierte TG ernst zu nehmen, die unter anderem zwei ehemalige Spielerinnen aus der Ersten Liga in den eigenen Reihen hat. Personell sind bis auf Meike Schmelzer (Nasenbeinbruch) und Joelle Gieseler, die das Team aufgrund eines Studiums in Riga verlassen wird, wieder alle an Bord


 

Mainzer Rheinzeitung - 28.01.2012

Mainz 05: Stabiler als bei der Hinspielpleite

3. Handball-Bundesliga - 05-Frauen erwarten Nürtingen, für die SG Bretzenheim zählt nur ein Sieg.

Die Mainzer Teams in der Dritten Handballliga der Frauen haben bei ihren Heimspielen am Sonntag gute Chancen, ihre Erfolgsserie fortzusetzen. Der FSV Mainz 05 kann gar erstmals in dieser Saison nach Minuspunkten mit dem Ersten VfL Waiblingen gleichziehen, um am folgenden Spieltag, wenn es zum Duell der Duelle in Waiblingen kommt, zum Sprung an die Tabellenspitze anzusetzen.

Die Waiblinger müssen bereits am Samstag beim Vierten H2ku Herrenberg spielen. Die Ausgangslage für die 05er steht vor dem Anpfiff der Partie gegen die TG Nürtingen am Sonntag (15 Uhr) jedenfalls fest. Ebenso fest stehen dürfte, dass die 05er sehr gut wissen, mit wem sie es selbst zu tun haben: jenem Gegner, der Karin Eulers Team in der Hinrunde die bisher einzige Auswärtsniederlage beibrachte, die dem FSV bis heute nachhängt. "Damals hatten wir Jennifer Haubrich und Kristin Titze noch nicht dabei und waren noch nicht so stabil", erinnert sich Euler an die unerwartete Pleite.

Dieser Pleite folgte bei den 05ern das katastrophale 24:36 zu Hause gegen die Waiblinger - und seither nur noch Siege. Die Nürtinger kommen aus einer Spielpause heraus nach Mainz, das dürfte ein zusätzliches Plus für die 05er sein. Meike Schmelzer fehlt den 05ern weiter nach ihrem Nasenbeinbruch, ansonsten berichtet Euler von Abschiedstränen nach dem Donnerstagstraining, weil Joelle Gieseler sich zum Studium nach Riga verabschiedete.

Trotz der positiven Entwicklung der vergangenen Wochen hat die SG TSG/DJK Bretzenheim in der laufenden Saison bisher erst einen Auswärtssieg errungen, und mit dem klappte es am dritten Spieltag beim nächsten Gegner am Sonntag (16.30 Uhr), dem Tabellenvorletzten TV Großbottwar. Beim 36:20 (16:12)-Erfolg spielte auch die Schwäche des Gegners eine große Rolle, der bisher erst auf zwei Siege kam. Darunter war zwar das Auftaktspiel in diesem Jahr gegen den ESV Regensburg, im wichtigen Abstiegsduell bei der HSG Freiburg folgte dann aber eine 25:31-Niederlage, die die Situation für den Mitaufsteiger wieder prekär machte.

"Für die Großbottwarer ist bei einer Niederlage bei uns der Ofen schon aus", sieht SG-Trainer André Sikora-Schermuly die Gäste in Zugzwang, so dass es schon einer durchweg konzentrierten Leistung bedarf, um dem eigenen Anspruch gerecht zu werden, der nur "vierter Heimsieg" lauten kann.

Drei sichere Absteiger gibt es, es können aber auch vier werden, dann würde den Bretzenheimern der aktuelle elfte Platz nicht genügen. Den Punktgewinn aus Allensbach aus der Vorwoche vergolden, lautet die Aufgabe für die SG. Die Freiburger besiegten den TVB vor allem über die kurze Deckung gegen TVG-Rückraumschützin Lena Hoffmann. Das muss für sein Team nicht unbedingt die Nachahmung nahe legen, sagt Sikora-Schermuly. "Das ist zwar eine von vielen denkbaren Varianten, aber eigentlich sollte unsere 6-0 stark genug sein."

Mit Maria Streun kann er nach Kristin Gärtner den zweiten Neuzugang erstmals einsetzen. Mit ihren 1,80 Meter Körpergröße und physischer Präsenz, gutem Schuss und gutem Auge erwartet Sikora-Schermuly von Streun zumindest, dass sie zur Alternative im Rückraum wird. Guido Steinacker

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